Chronik - Deutscher Schäferhundeverein - OG-Goslar

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Der Verein

Am 19. März 1950 gründeten 12 Sportsfreunde die Ortsgruppe Goslar. Der damalige monatliche Vereinsbeitrag betrug zunächst 50 Pfennig. Für die, die nur den Euro kennen waren es also umgerechnet 25 Cent.
Im gleichen Jahr veranstaltete die vom Hauptverein anerkannte OG-Goslar ihre erste Prüfung mit 12 Hunden.
Zum 10-jährigen Jubiläum veranstaltete die OG-Goslar eine Hundeschau "Auf der Bleiche", wobei 75 Hunde ausgestellt wurden. Im Jahr 1965 wurde die Einrichtung einer Harzmeisterschaft beschlossen.
Die Ortsgruppe Goslar wurde später als gemeinnütziger Verein anerkannt und in das Vereinsregister als "e.V." eingetragen. Im Jahr 2000 feierte die Ortsgruppe ihr 50-jähriges Bestehen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Goslar.
Auch das 60-jährige Bestehen haben wir im Jahre 2010 mit Vertretern der Stadt Goslar und der Landesgruppe erfolgreich gefeiert. Unser Mitgliederbestand ist überschaubar, die Quote der Aktiven ist dabei sehr hoch. Grundlage unserer Arbeit ist nach wie vor die Durchführung der Satzungsgemäßen Ziele des Vereins für Deutsche Schäferhunde.

Leistungsorientierte Mitglieder starteten erfolgreich auf Landes- und Bundesebene. Mit Übertragung von der Landesgruppe Niedersachsen wurde die Ortgruppe Goslar zur Durchführung der Landes-FH in der Landesgruppenausscheidungsprüfung, sowie für die Ausrichtung des Bundes-FCI berufen.

Seit vielen Jahren veranstalten wir im Frühjahr und Herbst (bitte beachten Sie unsere Hinweise unter "Veranstaltungen") Lehrgänge für Hundebesitzer aller Rassen. Bei diesem "Hundeführerschein" werden in einem angemessenen Zeitraum den Teilnehmern die Grundbegriffe des Mitteinander von Mensch und Tier vermittelt.
Die Intensität der Ausbildung erfolgt durch Bildung kleiner Gruppen und durch den Einsatz von lizensierten Übungsleitern, sowie erfahrenen Hundesportlern. Der Zuspruch zu diesen Lehrgängen ist ungebrochen.


Ihr Detlef Timme (Vorstand OG-Goslar e.V.)
Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, sollten aber auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück.[1] Weitere Schläge aus dem deutschen Gebiet sind als Altdeutsche Hütehunde erhalten.
Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen „Hektor von Linksrhein“, den er in „Horand von Grafrath“ umbenannte, der erste im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) eingetragene Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder „Luchs von Sparwasser“ sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin „Mari von Grafrath“.
Im Jahre 1891 entstand ein erster Rassestandard für den Deutschen Schäferhund. Stephanitz gliederte die Rasse in drei Klassen: in rauhaarige, glatthaarige und langhaarige Hunde. Vorausgesetzt wurden spitze Stehohren, eine gestreckte Schnauze und eine abwärts getragene, buschige Rute. Als durchschnittliche Größe wurden 50–55 Zentimeter angegeben, das Fell durfte schwarz, weiß, grau oder rotgelb sein – sowohl einfarbig als auch mit zahlreichen Abzeichen.

FCI-Standard Nr. 166
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde

Mit Arbeitsprüfung
Ursprung: Deutschland
Widerristhöhe: Rüde: 60–65 cm - Hündin: 55–60 cm
Gewicht: Rüde: 30–40 kg - Hündin: 22–32 kg
Varietäten: Stockhaar und Langstockhaar
Adresse
Deutscher Schäferhundeverein e.V. - OG Goslar e.V.
Schützenallee
38644 Goslar
Kontakt
Telefon 0 53 21 / 33 09 47
Fax 0 53 21 / 33 06 59
Email detlef_timme@og-goslar.de
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